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15.11.2019
Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar (VSB) erhält ab 2023 etwa 800.000 Euro mehr Landeszuschuss
Pressemitteilung
Ab 2023 soll der Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar (VSB) im Rahmen der Verbundförderung des Landes etwa 800.000 Euro mehr Landeszuschuss erhalten, wie Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen) mitteilt. In der Fragestunde des Landtags am 14.11.2019, hatte Rombach nach Möglichkeiten gefragt, wie der Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar weiter gestärkt werden könne.
Auf Nachfrage von Landtagsabgeordnetem Rombach teilte Verkehrsminister Winfried Hermann MdL am 14. 11.2019 im Landtag mit, dass bereits jetzt das Land die Verkehrsverbünde mit etwa 50 Millionen Euro jährlich bezuschusse. Ab 2023 sollen zusätzlich 50 Millionen Euro für alle Landkreise zur Verfügung stehen. Vergleichbar der Vereinbarung mit dem Verkehrsverbund Stuttgart kann Hermann durch Beschluss des Landtags allen Verkehrsverbünden eine finanzielle Förderung anbieten, wenn diese zum Beispiel die Anzahl der Tarife oder der Zonen reduzierten.

 

Im Hinblick auf die Anbindung des Schwarzwald-Baar-Kreises an die Breisgau-S-Bahn hatte Rombach gefragt, wie der VSB mit dem Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) tariflich besser verzahnt werden könne. Laut dem Verkehrsminister besteht durch den BW-Tarif die Möglichkeit eine Karte zu kaufen für die Fahrt über Tarifgrenzen hinweg. Im nächsten Jahr sollen in diesen Landestarif auch Zeitkarten zum Beispiel für Pendler und Schüler angeboten werden. Darüber hinaus bringt Herman Kooperation und Fusion von kleineren Verkehrsverbünden ins Spiel. Der VSB würde mit anschließenden Verbünden entsprechende Gespräche führen.

 

Rombach begrüßt die Planungen und Überlegungen zur weiteren Vereinfachung der Tarifstruktur im Schwarzwald-Baar-Kreis. Am 20. September 2019 hatte Rombach unter anderem darüber bereits mit dem VSB-Geschäftsführer Mickaél Pandion gesprochen.

 

„Bereits jetzt kooperieren die Verkehrsverbünde in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Es ist eine positive Entwicklung, dass dies intensiviert wird.“  Für Fahrten in der Region gäbe es zum Beispiel den 3er-Tarif. „Persönlich nutze ich auch immer wieder gerne die Bahn. Attraktive öffentliche Nahverkehrsmittel sind für die Lebensqualität im ländlichen Raum unerlässlich“, Rombach.