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26.03.2021, 10:09 Uhr
Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU) auf Abschiedsbesuch bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg
Pressemitteilung
Seit 2006 vertritt Landtagsabgeordneter Karl Rombach (CDU) den Wahlkreis Villingen-Schwenningen im Landtag von Baden-Württemberg. Nach 15 Jahren als Mandatsträger endet seine Zeit als Abgeordneter im Stuttgarter Landtag. Ein enger Austausch mit den Bürgern, Kommunen und Institutionen seines Wahlkreises war Rombach immer ein Herzensanliegen gewesen. Daher ist Rombach in diesen Wochen auf Abschiedstour in seinem Wahlkreis 54 unterwegs, um sich für die vergangenen 15 konstruktiven Jahre zu bedanken.
Thomas Albiez (Hauptgeschäftsführer IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, links) und Landtagsabgeordneter Karl Rombach MdL (CDU, Wahlkreis Villingen-Schwenningen, rechts). Foto: Büro Rombach.
Kürzlich hat sich Rombach mit Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg in Villingen-Schwenningen, zum Gespräch getroffen. Der Aufrechterhaltung eines direkten Drahts zwischen Wirtschaft und Politik, gerade auch mit den Kammern als Interessensvertretern der Betriebe vor Ort, kommt in Pandemiezeiten eine besondere Bedeutung zu. So standen auch die Herausforderungen durch die Pandemie sowie die Zukunft der Arbeitsplätze und die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung im Mittelpunkt des Gesprächs. „Wir befinden uns in einer Zeit des Wandels. Die Pandemie verstärkt gewisse Tendenzen der Gesellschaft und der Arbeitswelt wie unter einem Brennglas. Für die Impulse der IHK bin ich auch als Politiker dankbar. Gemeinsam müssen wir uns Gedanken machen, wie wir etwa den Einzelhandel, die Gastronomie und die Freizeit- und Tourismuswirtschaft zur Stärkung der Innenstädte unterstützen können. Auch braucht es mutige und technologieoffene Konzepte in der Transformation der Automobilindustrie“, sagt Rombach.

 

Eine kürzlich von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Deutschland seine Klimaziele im Verkehrssektor nur durch einen angemessenen Markthochlauf von E-Fuels und synthetischen Kraftstoffen als neue Antriebstechnologien einhalten kann. Rombach unterstützt diesen Ansatz. Die Frage nach alternativen und regenerativen Antriebstechnologien sei nicht nur für die klimafreundliche Mobilität der Zukunft, sondern auch für die Zukunft der Arbeitsplätze entscheidend. „Die Politik muss hier unterstützend und begleitend tätig sein. Mit meiner Initiative zur Gründung der Wasserstoff-Region Schwarzwald-Baar-Heuberg habe ich die wichtigen Akteure der Region an einen Tisch geholt. Gemeinsam zeigen wir Wege auf, wie der Transformationsprozess vor Ort gelingen kann“, so Rombach.

 

„Damit technologische Entwicklungen überhaupt erst in die Umsetzung kommen, braucht es neben den Forschern und Entwicklern auch begeisterungsfähige Mitarbeiter. Daher muss auch nicht zuletzt ein Schwerpunkt auf Bildung und Ausbildung gelegt werden, damit die Firmen vor Ort gute Nachwuchskräfte finden und Wertschöpfung möglich bleibt“, sagt Rombach.

 

„Mit großer Freude und Energie habe ich im engen Austausch mit Wirtschaft, Industrie und ihren Vertretern in den letzten Jahren zusammengearbeitet. Die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg ist ein Kerngeschäft der Landespolitik. Den technologischen Wandel und die Herausforderungen des internationalen Wettbewerbs konnte ich aufgrund der vielen kleinen und mittleren Betriebe, etwa in der Zuliefererindustrie, hier vor Ort in meinem Wahlkreis hautnah miterleben. Diese Aufgaben werden nicht weniger, im Gegenteil. Standortpolitik ist letztlich auch Arbeitsmarktpolitik. Es gilt, den Wohlstand unserer Region, in den großen Städten wie im ländlichen Raum, zu erhalten und zu pflegen. Baden-Württemberg und der Schwarzwald-Baar-Kreis wollen weiterhin Spitze bleiben“, so Rombach abschließend.